Die besten deutschen Plattenspieler-Hersteller der 1970 er Jahre
Die 1970er Jahre waren ein goldenes Jahrzehnt für die Audiotechnik und insbesondere für die Plattenspieler.
Während Vinyl-Schallplatten das bevorzugte Medium für Musikhören waren, spielten Plattenspieler eine zentrale Rolle im Alltag der Musikliebhaber.
Deutschland war in dieser Zeit ein Hotspot für die Produktion erstklassiger Plattenspieler, und zahlreiche deutsche Hersteller setzten Maßstäbe in Qualität, Design und Innovation.
deutsche Plattenspieler-Hersteller der 70 er Jahre
Hersteller | Firmensitz | Bekannt für | Spitzenmodelle | Naturmaterialien |
---|---|---|---|---|
Dual | St. Georgen im Schwarzwald | Hochwertige und präzise Plattenspieler | CS 701, 1219 | Holz (z.B. Zarge) |
Thorens | Bergisch Gladbach | Präzise Mechanik, klangliche Exzellenz | TD 160, TD 125 | Holz (z.B. Chassis) |
Perpetuum-Ebner (PE) | St. Georgen im Schwarzwald | Robuste und innovative Plattenspieler | PE 2020, PE 2040 | Holz (z.B. Zarge) |
Grundig | Fürth | Breites Sortiment an Unterhaltungselektronik | PS 8000, PS 1020 | Weniger Holz |
Telefunken | Frankfurt am Main | Innovative Technik und langlebige Geräte | S 600, S 500 | Hauptsächlich Kunststoffe |
Elac | Kiel | Präzisionsmechanik und hochwertige Audiogeräte | Miracord 50H, Miracord 770H | Holz (z.B. Chassis) |
Braun | Kronberg im Taunus | Zeitloses Design, hochwertige Materialien | PS 500, PS 600 | Holz und Metall |
Saba | Villingen-Schwenningen | Zuverlässige Technik und solide Verarbeitung | PSP 350, PSP 250 | Holz (z.B. Zarge) |
Wega | Fellbach | Innovatives Design und Technik | PSS 200, PSS 300 | Holz (z.B. Chassis) |
Siemens | München | Zuverlässige und langlebige Unterhaltungselektronik | RW 555, RW 666 | Hauptsächlich Kunststoffe |
Die deutschen Plattenspielerhersteller der 1970 er Jahre
Dual: Dual, gegründet von den Gebrüdern Steidinger, war bekannt für seine präzisen und zuverlässigen Plattenspieler. Modelle wie der CS 701 und der 1219 setzten Maßstäbe in der Audiotechnik. Die Verwendung von Holz für die Zargen trug zur Klangverbesserung und zur ästhetischen Attraktivität bei.
Thorens: Obwohl ursprünglich in der Schweiz gegründet, spielte Thorens eine bedeutende Rolle in der deutschen Plattenspielerproduktion. Ihre Modelle TD 160 und TD 125 wurden für ihre Präzision und klangliche Exzellenz geschätzt. Thorens verwendete oft Holz in den Chassis, was nicht nur die Stabilität erhöhte, sondern auch den Klang positiv beeinflusste.
Perpetuum-Ebner (PE): PE, ebenfalls in St. Georgen ansässig, war bekannt für robuste und innovative Plattenspieler. Modelle wie der PE 2020 und PE 2040 zeigten ihre technischen Fähigkeiten. Auch PE setzte auf Holz für die Zargen, um die Klangqualität zu verbessern.
Grundig: Grundig, mit Sitz in Fürth, war ein vielseitiger Hersteller von Unterhaltungselektronik. Ihre Plattenspielermodelle PS 8000 und PS 1020 waren beliebt, auch wenn sie eher Kunststoffe und Metalle als Holz verwendeten.
Telefunken: Telefunken aus Frankfurt am Main war für seine innovative Technik bekannt. Die Modelle S 600 und S 500 boten fortschrittliche Features und zuverlässige Leistung. Sie setzten hauptsächlich auf Kunststoffe und Metalle.
Elac: Elac aus Kiel war für seine präzisen und hochwertigen Audiogeräte bekannt. Die Modelle Miracord 50H und Miracord 770H waren herausragend und verwendeten Holz für die Chassis, was die akustischen Eigenschaften verbesserte.
Braun: Braun, bekannt für sein zeitloses Design und hochwertige Materialien, hatte seinen Sitz in Kronberg im Taunus. Die Modelle PS 500 und PS 600 waren Beispiele für ihr Engagement in Design und Funktionalität. Braun verwendete sowohl Holz als auch Metall, um eine ansprechende Ästhetik und Klangqualität zu gewährleisten.
Saba: Saba aus Villingen-Schwenningen bot zuverlässige Technik und solide Verarbeitung. Modelle wie der PSP 350 und PSP 250 waren bekannt für ihre Langlebigkeit und Klangqualität. Saba setzte ebenfalls auf Holz in den Zargen, um den Klang zu verbessern.
Wega: Wega, mit Sitz in Fellbach, war für sein innovatives Design und Technik bekannt. Modelle wie der PSS 200 und PSS 300 waren bei Designliebhabern und Audiophilen beliebt. Wega verwendete Holz in den Chassis, was zur akustischen Qualität beitrug.
Siemens: Siemens aus München war bekannt für seine zuverlässige und langlebige Unterhaltungselektronik. Modelle wie der RW 555 und RW 666 waren populär, obwohl Siemens eher auf Kunststoffe setzte.
Die 1970er Jahre waren eine Blütezeit für deutsche Plattenspielerhersteller.
Marken wie Dual, Thorens und Perpetuum-Ebner setzten Maßstäbe in Qualität und Innovation.
Viele dieser Hersteller setzten auf Holz und andere Naturmaterialien, um die akustische Qualität und die ästhetische Anziehungskraft ihrer Produkte zu verbessern.
Auch heute noch genießen diese klassischen Plattenspieler hohes Ansehen und sind bei Sammlern und Audiophilen begehrt.
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